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Der
Rohstoff Holz entsteht nicht nur ohne jede Umweltbelastung, das
Waldwachstum fördert sogar die Umweltqualität. Denn im
Gegensatz zur synthetischen industriellen Produktion von
Kunstfasern und Kunstharzen verursacht die
"Herstellung" von Holz keine Umweltbelastungen,
sondern führt zu "Erträgen" für die Allgemeinheit
und die Natur, deren Wert nicht hoch genug eingeschätzt werden
kann: Wald filtert und speichert Wasser, er reinigt die Luft,
schützt den Boden und sorgt für ein ausgeglichenes Klima.
Daneben
ist der Wald Refugium und Lebensraum für viele Pflanzen- und
Tierarten. Durch eine naturnahe, nachhaltige Waldwirtschaft
werden der Artenreichtum der Wälder und die für die
Gesellschaft wichtigen Umweltleistungen des Waldes gesichert.
Holzpropeller
sind unempfindlich gegenüber Schwingungen. Deswegen halten
Holzpropeller ohne Begrenzung der Lebenszeit unbegrenzt länger
als Metallpropeller oder Faserverbundpropeller, denn diese haben
eine begrenzte Nutzungsdauer. Auf 4 Takt Motoren im
Direktantrieb werden insbesondere wegen der motoreigenen
Schwingungen und möglichen Resonanzen im Zusammenhang mit
Faserverbundbauweise hauptsächlich Holzpropeller empfohlen.
Professionelle Propellerhersteller fertigen Holzpropeller. Zum
Beispiel fliegen praktisch alle Flugzeuge in der "Red Bull
Air Race" Serie mit getunten und speziell abgestimmten
Holzpropellerblättern, weil nur dieses Material die hohen
Anforderungen erfüllt.
Der
sogenannte Treibhauseffekt, der langfristig zu einer allgemeinen
Erwärmung der Erde und zu katastrophalen Klimaveränderungen führen
wird, ist in weiten Teilen auf eine Erhöhung der
CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre zurückzuführen. Die
weltweite Emission von Kohlendioxid zählt demnach zu den drängendsten
Problemen des Umweltschutzes.
Während
der Wachstumsphase entzieht ein Baum der Luft CO2, verwendet den
Kohlenstoff zum Aufbau der eigenen organischen Substanz (s.o.)
und setzt den Sauerstoff wieder frei. Beispielsweise setzt eine
25 m hohe Buche täglich jene Menge O2 frei, die 3 Menschen zum
Atmen benötigen.
Ein
alter Baum wächst kaum noch und absorbiert dementsprechend
weniger CO2. Wird er nicht gefällt, stirbt er ab und verrottet.
Der gebundene Kohlenstoff wird als CO2 wieder freigesetzt. Wenn
das Holz verarbeitet wird, bleibt der Kohlenstoff gebunden; ist
es nicht mehr weiter zu verwenden, kann es energetisch genutzt
werden – in jedem Fall wird nur die Menge CO2 freigesetzt, die
der Baum
ursprünglich seiner Umgebungsluft entzogen hat.
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